… gibt es Hoffnung?

von

Kai

Mein Freund und Bruder hat folgende Worte zu Papier gebracht und ich darf sie mit euch Teilen. Ich bat ihn seinen Worten ein Gesicht zu geben, darauf hin gab er mir ein Magazin mit seiner Geschichte, die ihr ganz unten nachlesen könnt. Danke Kai.

… gibt es Hoffnung?

Manchmal frage ich mich was ist der Sinn im Leben, oder auch am Leben. Fragst Du Dich dies auch manchmal?

Ist es immer die Ruhe vor dem Sturm, die uns die Zeit zum atmen lässt? Ist es die Zeit zwischen zwei Terminen die uns Zeit zum nachdenken gibt?

Nicht jeder im Leben bekommt die Chance das zu werden oder zu seien was er will. Nicht jedes Kind bekommt die Kindheit die es verdient! Nicht jeder junger Erwachsener bekommt die Aufmerksamkeit, Respekt oder Zukunft die er verdient. Nicht jeder Erwachsener bekommt die zweite Chance im Leben, um seine Fehler zu korrigieren um nochmal von vorne anzufangen!

Also was nützt es dann zu Leben, wenn man auf der Schattenseiten ist?
Wenn man nicht auf der Sonnenseite des Lebens aufwächst.

Wenn man als Kind schon mehr die Bedeutung von Angst, Trauer, Gewalt und Hoffnungslosigkeit kennt. Wer kann dies alles tragen an Schmerzen und Verzweiflung, wenn man vor lauter Problemen nicht mehr aus, noch ein, weiß.

Wo ist Licht, die warmen Sonnenstrahlen die uns an die wenigen schöne Augenblicke erinnern, wo sind sie geblieben? Also für was das alles? Ist das Leben eine Reihe an Erlebnissen von Enttäuschungen wo zum Schluss, dass große Unbekannte, dass Dunkle , dass Nichts auf einen wartet? Ist das der Lohn für ein Leben voller Schmerz?

Hoffnung? Glück? Antworten? Liebe?

Für alle allein gelassene Mütter mit Kindern, verlassenen Väter die ihre Kinder vermissen, Eltern die ihr Kind viel zu früh zu Grabe tragen mussten, Frauen, Männer oder auch Kinder die in ihrer Kindheit schreckliches erleben müssten wie Vergewaltigung, Terror und Hass, Großeltern die den zweiten Weltkrieg erlebt haben und das erlebte und gesehene zweifeln lassen das es einen Gott gibt. Kinder deren Welt zusammen brach als die Eltern sich Scheiden liesen.

An alle die voller Schmerzen sind und sich so sehr danach sehnen, wieder die warmen Sonnenstrahlen aus glücklicheren Tagen auf der Haut zu spüren!

Es gibt Hoffnung- Es gibt Glück- Es gibt Antworten- Es gibt Liebe!!!

Es gibt einen …

Es gibt einen der alles am eigenen Leib erlebt hat. Verrat, Enttäuschung, Verlassen wurde, Hungerte, Schmerzen und Trauer leiden musste.

Es gibt einen …

Er ist der Weg und das Licht. Er ist die Kerze die, die Dunkelheit aus dem Raum verdrängt. Er ist die Antwort auf deine fragen. Er ist das fehlende in deinem Leben um glücklich zu werden. Er ist der Vater, die Mutter, der Bruder, die Schwester, der Freund der Anker den du immer gesucht hast.

Sein Name ist …

JESUS CHRISTUS

Und er wartet mit offenen Armen auf Dich!

Du kannst jetzt und hier in diesem Moment egal wo du dich befindest alles wirklich alles hinter dir lassen. Und bekommst das wonach Du immer gesucht hast.

Wen Du lieber Leser für immer frei sein willst, für immer Friede in deinem Herzen willst, und endlich diese unendliche schwere Lasst von Deinen Schultern nehmen willst, dann sprich mir einfach dieses Gebet nach.

GEBET: … Gott, ich komme im Namen Jesu Christi zu dir. Ich glaube in meinem Herzen, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Ich glaube dass er von den Toten auferstanden ist, zu meiner Rechtfertigung und zur Vergebung meiner Sünden. Jesus komm jetzt in mein Herz. Ich nehme dich als meinen Retter und Erlöser an. Du bist nun mein Herr, und Gott ist mein Vater.
Amen.

Wenn du es von ganzem Herzen ehrlich meinst und Jesus als deinen Retter und Heiland angenommen hast, wird ab jetzt nichts mehr so sein wie es mal war.
Das verspreche ich Dir …

JESUS LIEBT DICH!!!!!

Hier kannst du die Geschichte von Kai aus dem besagten Magazin vom März 2011 lesen:

Hallo, mein Name ist Kai. Ich bin 30 Jahre alt und habe in dieser Zeit schon viel erlebt, von dem ich hier erzählen möchte. Ich komme aus einem christlichen Elternhaus und bin, bis ich 15 war, auch immer mit in die Gemeinde mit meiner Mutter gegangen. Dann hatte ich meine erste Freundin, Parties und die Welt klopfte an meine Tür. Von da an war mein Fokus auf Frauen und Lifestyle.

Mit 16 war ich Mitgründer einer Jugendgang, die Umgang mit Drogen, Gewalt und Sex hatte. Zwei Jahre Später wurden einige aus meiner Gange verhaftet, so dass diese sich auflöste. Mich schreckte das überhaupt nicht ab, sondern machte das ganze noch interessanter für mich. So dass ich dann Kontakt mit der Rockerszene aufnahm und Mitglied bei einem der größten Rockerclubs wurde. Durch meine Bereitschaft zur Gewalt und meine Furchtlosigkeit passte ich sehr gut in die Szene und bekam sehr schnell meine gewünschten Bestätigungen. Mein Ziel war jedoch, beim größten und gefürchtetsten Club der Welt Mitglied zu werden.

Ich machte schnell Karriere in der Szene, wo Drogen, Rotlicht und Gewalt herrschten. Ich dachte immer: Wenn ich all dies habe, habe ich das Ziel meines Lebens erreicht. Ich war Mitbesitzer eines Bordells geworden und das Geld floss, sodass ich mir fast alles kaufen konnte, wovon ich immer träumte.

Mittlerweile war ich geschieden und sah meine beiden Kinder nur noch selten. Offiziell war ich im Security-Bereich beschäftigt, so dass ich vor meiner Familie ein Doppelleben führte.
Mehr und mehr kam ich dann zur Erkenntnis, dass mich das alles fast zerreißt. Dadurch kam ich zu der Entscheidung, die Szene zu verlassen, und zog wieder zu meinen Eltern.

Durch den ständigen Drogenkonsum und den Dauerstress, sowie die permanente Gefahr umgebracht zu werden, hatte ich mein Leben nicht mehr im Griff. Ich wusste in dem ganzen: wenn ich eine bestimmte Schwelle überschreite, gibt es kein Zurück mehr, und das wollte ich auf keinen Fall. Meinen Kinder zuliebe!

Mir ist heute klar, dass ich nur durch die jahrelangen Gebete meiner Mutter und anderen Christen diesen Absprung geschafft habe. Durch die Liebe meiner Eltern hatte ich zu Hause immer eine offene Türe. Dort kam dann für mich die Umkehr mehr und mehr zu Jesus. Einen Abend bin ich mit ins Chapter, und durch die Predigt von Peter Töpfer, einem ehemaligen Zuhälter aus St. Pauli, wurde mir wieder bewusst, dass es Jesus Christus gibt, was ich völlig vergessen hatte.

Peters Zeugnis ermutigte mich, denn ich dachte: wenn der das schafft, kann ich das auch schaffen. So dass ich mich kurz darauf zum ersten Mal wirklich bekehrte. Nach vier Wochen der Buße, vielen Tränen kam am 04.August um 9:38 Uhr der Heilige Geist in mein Leben. Und Jesus sagte mir sehr deutlich, dass Er mir vergeben hat, und dass die Zeit der Tränen jetzt vorbei ist.

Dieses Gefühl ist mit nichts zu vergleichen. Weder mit Drogen- noch mit Alkoholrausch. Denn pure Liebe und Erleichterung durchströmten mich. Von da an war mir klar: es gibt Gott, Jesus und den Heiligen Geist, und die lieben mich bedingungslos. Andere Stimmen wollten mich nach jedem Gottesdienst wieder vom Gegenteil überzeugen, so dass ich Thomas Bauer, den ich von früher kannte und der auch bei den Rockern gewesen war, fragte, ob er mit mir beten würde.

Er verstand sofort, was hinter mir lag und was ich jetzt brauchte. So konnte ich durch das Bekennen und Aussprechen meiner Sünden völlig frei werden. Im Oktober 2010 habe ich mich dann taufen lassen, um meinen Weg mit Jesus fest zu machen vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Mein Leben heute mit Jesus ist mit nichts zu vergleichen, was mir die Welt auch immer bietet. Mein Herz brennt für die Verlorenen, und ich wünsche mir, dass jeder den Weg mit Jesus für sich findet!

Denn ich weiß was es heißt, alles zu haben (und doch nichts) und ohne ihn zu leben.

Kai Lochhaas